KONFLIKTE FÖRDERN ALTERNATIVEN IM DENKEN.

Konflikte sind wichtige Indikatoren für optimierungsbedürftige Strukturen und Abläufe. Unbearbeitet können sie eine Eigendynamik bis hin zu komplexen Unternehmenskrisen entwickeln. Die rechtzeitige Bearbeitung hingegen hält effektive Lösungsoptionen bereit und vermeidet hohe Konfliktkosten.

Die „äußeren“ Gründe für die Entstehung von akuten und latenten Konflikten sind in der Regel innerbetriebliche Störungen und strukturelle Veränderungen, wie sie bei Sicherheitslücken, Unternehmensübernahmen und anderen Organisationsveränderungen eine natürliche Folge sind.

Dabei liegen die „inneren Gründe“ in den versteckten, emotional gesteuerten Interessen und Motiven der Beteiligten begründet. Tragfähige Lösungen bedürfen daher nicht alleine der Bearbeitung der Sachfragen, sondern vor Allem der Beachtung der psychosozialen Dynamik, die auf dem Weg der Lösungsfindung immer wieder vom Kurs abweichen lässt. Verantwortlich dafür sind die inneren Widerstände und Erwartungen der Betroffenen, die sich in der Folge in mangelnder Wandlungs- und Veränderungsbereitschaft äußern.

Die sachrationalen und psychosozialen Prozesse sind in jedem Konflikt untrennbar miteinander verbunden. Damit liegt der Erfolg von effektiven und nachhaltigen Konfliktlösungen in der Möglichkeit, Raum und Beachtung für das gegenseitige Verständnis der jeweiligen Interessen zu schaffen.

Im Sinne einer menschenorientierten Unternehmenskultur unter Einbeziehung der Gesichtspunkte, dass Führen von Menschen auch etwas mit unseren Naturgesetzen, der fortschreitenden digitalen Arbeitswelt und Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen zu tun hat, gliedert sich meine Arbeit unter Zuhilfenahme der Leitlinien der Mediation im Wesentlichen in eine erste sach- und bedürfnisorientierte Konflikt- und Krisenanalyse und der Erstellung eines strukturierten Lösungs- und Potentialkonzepts.

Die Grundsätze der erfolgreichen Mitarbeiterbindung (Retention) und Aspekte einer im Bedarfsfall notwendigen innerbetrieblichen und öffentlichen Krisenkommunikation finden hierbei ebenso Berücksichtigung, wie eine sich anschließende Prozessbegleitung zur nachhaltigen Implementierung der gemeinsam erarbeiteten neuen Ansätze und Ergebnisse.

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